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97,65 € |
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24.04/14:41 |
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WKN |
Jahreshoch |
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| DE000WCH8881 |
WCH888 |
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Presse: Wacker Chemie baut Siliziumfabrik in den USA 16.11.2009
aktiencheck.de
München (aktiencheck.de AG) - Die Wacker Chemie AG (ISIN DE000WCH8881 / WKN WCH888) treibt den Bau einer Siliziumfabrik im US-Bundesstaat Tennessee voran.
Eine Milliarde Dollar will das im MDAX notierte Unternehmen in die neue Fabrik stecken, in der Polysilizium hergestellt werden soll, der Grundstoff für Solarzellen. "Wir wollen mit dem Markt wachsen und brauchen dazu neue Kapazitäten. Außerdem ist es wichtig, dass die Anlage im Dollar-Raum entsteht", sagte Wacker-Chef Rudolf Staudigl im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Dabei setzt man vor allem auf das von US-Präsident Barack Obama initiierte Förderprogramm im Bereich Erneuerbare Energien. Im Rahmen dessen fördert die US-Regierung die Ansiedlung der deutschen Unternehmen mit massiven Steuergutschriften.
Bei Wacker Chemie handelt es sich um den weltweit zweitgrößten Anbieter für polykristallines Silizium, den Grundstoff für Solarzellen. Die Münchner produzieren das Material bislang nur in Deutschland und bauen auch diese Produktion weiter aus. Die Kosten für die Investitionen lässt sich Wacker zum Teil von der Solarindustrie vorfinanzieren. "Wir haben mit unseren Kunden mittel- und langfristige Abnahmeverträge", sagte Staudigl.
Auch andere deutsche Firmen wollen an der neuen Energiepolitik in den USA mitverdienen, schreibt das Blatt. Schott Solar hat im Frühjahr im Bundesstaat New Mexico eine mehr als 100 Mio. Dollar teure Fertigungsstätte für Solartechnologien in Betrieb genommen. Auch die SMA Solar Technology AG (ISIN DE000A0DJ6J9 / WKN A0DJ6J) will in Colorado für 15 Mio. Euro eine Produktionsstätte errichten.
Die Aktie von Wacker Chemie notiert aktuell mit einem Plus von 1,27 Prozent bei 110,27 Euro. (16.11.2009/ac/n/d)
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